Vita

Julian Bossert (* 1988 in Pforzheim) ist Saxophonist und gehört zu den stärksten musikalischen Stimmen der jungen deutschen Jazzszene. Das Musikstudium absolvierte er an der Hochschule für Musik Nürnberg, wo er als Schüler von Prof. Klaus Graf, Hubert Winter und Prof. Steffen Schorn einen persönlichen Sound und eine differenzierte musikalische Sprache entwickeln konnte. Er erhielt dafür zahlreiche Auszeichnungen wie u.a. 2014 den Hansjörg-Hensler-Jazzpreis, 2013 den 2.Platz des europäischen Jazznachwuchspreises Burghausen und 2011 den 1.Preis des Bruno-Rother-Wettbewerbs. Über 25 veröffentlichte CDs dokumentieren seine Arbeit mit unterschiedlichsten Ensembles, u.a. Hendrika Entzian+ „Marble“ (Traumton 2020), Jilman Zilman feat. Simon Nabatov „The Loft Recordings“ (2018, GLM) und Volker Heuken Sextett „Portugal“ (2016, Label11). 2014 veröffentlichte er sein Debut als Bandleader: Julian Bossert Quartett „Mount Meru“ (Label11).

Julian Bossert lebt in Köln und hat sich durch seine intensive Konzerttätigkeit mit dem Julian Bossert Trio, Jilman Zilman, Subway Jazz Orchestra, Zürich Jazz Orchestra, Simon Nabatov, Bundesjazzorchester, Thilo Wolf Bigband, Volker Heuken Sextett, Omniversal Earkestra, Johannes Billich, Sunday Night Orchestra, Steffen Schorn, Matthias Schriefl und vielen anderen einen Platz in der deutschen Musikszene erspielt. Sein Album „Julian Bossert Trio – Dead Beat, Bad Deed“ (2019, FLOATmusic) wurde breit rezensiert und von der Kritik positiv aufgenommen: „Das Julian Bossert Trio setzt auf klare, schnörkellose Musik (…) Kein Harmonieinstrument, keine absichtsvolle Komplexität, keine kalkulierte expressive Grenzüberschreitung steht der kristallenen Purheit dieser musikalischen Begegnung im Weg.“ Sally-Charell Delin, SR2 Kulturradio